Valeria Gordeev, D

Geboren 1986 in Tübingen, lebt in Berlin. Studierte Mathematik und Illustration in Berlin und Literarisches Schreiben in Leipzig. Liest auf Einladung von Insa Wilke.

Seit einigen Jahren schreibt sie an ihrem Debütroman, der sich unter anderem auch mit dem Russland der Gegenwart auseinandersetzt. Ihre Eltern sind Ende der 1970er Jahre aus der Sowjetunion ausgewandert, ihre Familie lebt heute in Deutschland, der Ukraine, Russland und den USA. Ihre eigene nationale Erfassung beginnt als staatenloses Kind, mit diesem Startpunkt fühlt sie sich wohl. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Künstlerinnen und Künstlern sowie Filmemacherinnen und Filmemachern wirkte sie als Liedtexterin, Darstellerin und Gestalterin mit. Zeichnungen sind im Guggolz-Verlag erschienen, dort übernimmt sie des Öfteren die Cover-Illustration.

Valeria Gordeev
Henriette Friedrich
Valeria Gordeev

Veröffentlichungen (Auswahl)

  • „Ist es eine Utopie? Ist es eine Dystopie?“. Essay. Kollaboration mit Franz Friedrich. In: schliff. Edition text+kritik, Band 11 Utopie, Köln, 2021
  • „Archeology TV“. Romanauszug. In: Tippgemeinschaft. Jahresanthologie. Leipzig 2019
  • „The Time Machine Of The Benjaminian Front“. Erzählung. Kollaboration mit Franz Friedrich. In: Koschke, Publikation der Woche der Kritik, Berlin, 2019
  • „Auszüge aus dem Roman: Die Zikade entschlüpft ihrer goldglänzenden Hülle“. Romanauszüge. In: Sprache im Technischen Zeitalter, Berlin, 2018
  • „Das Geheimnis der Piroschki“. Erzählung. In: Federlesen. Jahresanthologie. Berlin, 2018

Auszeichnungen und Stipendien (Auswahl)

  • Preis der Floriana Biennale für Literatur 2022
  • Nominierung für den Alfred-Döblin-Preis 2021
  • Alfred-Döblin-Stipendium 2020
  • Grenzgänger Recherchestipendium 2020
  • Literaturstipendium des Landes Baden-Württemberg 2020
  • Literaturstipendium des Landes Brandenburg 2019

Portrait Valeria Gordeev