Grußworte des ORF-Generaldirektors

ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz sieht den Bachmannpreis als Erfüllung des ORF-Programmauftrags als Kulturvermittler. Man wolle die Begegnung mit Autorinnen und Autoren einem breiten Publikum bekannt machen.

Die „Tage der deutschsprachigen Literatur“ sind eine international weit beachtete Kulturveranstaltung. Wir sehen den Bachmann-Preis als Erfüllung unseres Auftrags als Kulturvermittler. Auch 2019 kann das auf Literatur hungrige Publikum mitverfolgen, wie höchst lebendig über Texte debattiert und gestritten wird. Das ist mal lustig, mal verstörend, für die Zuseher/innen und Zuhörer/innen auf alle Fälle interessant. Es gilt seit jeher als Ehre, in Klagenfurt lesen zu dürfen.

Alexander Wrabetz ORF
ORF/Thomas Ramstorfer
ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz

Schließlich gilt Ingeborg Bachmann für unzählige Literaturschaffende als Vorbild. Der ORF als öffentlich-rechtliches Medium will die Begegnungen mit den Autorinnen und Autoren und mit den Thematiken einem breiten Publikum bekannt machen. Auch heuer übertragen wir alle Lesungen live via 3sat. Umfangreich berichten das Landesstudio Kärnten, ebenso wie Ö1 und FM4. Und in ORF III ist der Ingeborg-Bachmann- Preis wieder ein zentrales Thema. Ebenso auf bachmannpreis.ORF.at und in den sozialen Netzwerken. Wer den Bachmann-Preis mitverfolgt, weiß, dass man sich um die Zukunft der Literatur keine Sorgen machen muss. Ich bin schon neugierig auf alle Teilnehmer/innen, die heuer im ORF-Landesstudio Kärnten antreten, um Jury und Publikum zu überzeugen.